Erfahre in diesem kurzen Video:

»Wie Zen Dein Leben bereichert ohne Dir etwas zu geben.«


Bevor jemand Zen studiert,

sind Berge Berge und Wasser ist Wasser.

Nach einem ersten Blick in die Wahrheit des Zen,

sind Berge nicht mehr Berge

und Wasser ist nicht länger Wasser.

Nach der Erleuchtung sind Berge wieder Berge

und Wasser ist wieder Wasser.

Wenn es eine Wahrheit gibt, die für jeden Menschen gilt, so ist es die Wahrheit vom Leiden. Wir allen wollen Leiden vermeiden und Zufriedenheit sowie persönliche Erfüllung erhalten.

 

Buddha nannte als Ursache für das Leiden die drei Geistesgifte Gier, Hass und Verblendung. Also Anhaftung an dem, was wir wollen, Ablehnung der Dinge, die wir nicht wollen und die Identifikation mit dem Ego-Verstand als Grundlage der Erstgenannten.

 

Wenn wir uns jedoch für einen Augenblick dem selbstständigen Denkzwang enthalten und genauer hinsehen, können wir erkennen, dass das, wonach wir so verzweifelt suchen, bereits hier ist.

 

Wir sind bereits das wonach wir suchen und können es weder durch heilige Rituale noch durch sturen Sitzdogmatismus erlangen.

 

Von dieser Wahrheit durchdrungen zu sein, drückt sich im Körper-Geist-System durch ein Gefühl von Liebe, Freude und tiefen Frieden aus. Aber selbst dieses Gefühl ist nur der Duft, nicht seine Quelle.

 

Im Buch „ZEN – Erleuchtung und andere Missverständnisse“ erfährst Du mehr über diese im Grunde simple und einfache Wahrheit. Aktuell kannst Du es auf dieser Seite hier kostenlos runterladen:


Mit Zen bin ich das erste Mal mit 12 Jahren über ein Buch der ortsansässigen Bücherei in Kontakt gekommen. Es dauerte aber noch einige Jahre, bis ich, mit etwa 20 Jahren, das erste Mal in Köln in einem Zen Dojo praktiziert habe. Durch den Umzug nach Aachen lernte ich weitere Zen Gruppen kennen und besuchte das erste Mal ein Sesshin. Das ist eine Zeit intensiver Zen Praxis über mehrere Tage.

 

Hier lernte ich meinen Lehrer Roland Yuno Rech und die wahre Praxis des Zen kennen. Zen zu praktizieren bedeutet nicht stundenlang auf einem Sitzkissen zu verbringen.


Die wahre Praxis geschieht mitten im Alltag. Beim Gemüse schneiden, aufräumen oder in Gesprächen mit anderen. Mein letzter Umzug verschlug mich nach Hessen, wo ich in der Nähe von Frankfurt eine eigene Zen Gruppe gründetet und hin und wieder im Zendo Frankfurt praktizierte. Seit 2016 biete ich monatliche Zen Intensives an. Ein Tag im Geist des Zen und einer intensiven Zeit der Selbsterforschung und Praxis in allen Tätigkeiten des Tages.

Roland Yuno Rech, langjähriger Schüler von Zen-Meister Taisen Deshimaru-Roshi und einer seiner Dharma-Nachfolger, lehrt und praktiziert ein sehr schlichtes und einfaches Zen, ohne die Tradition zu vernachlässigen.

 

In ihm fand ich meinen Lehrer und erhielt von Ihm 2013 meinen buddhistischen Namen Hei San, was soviel wie "Berg des Friedens" bedeutet. Die Bodhisattva Ordination war für mich natürlicher Ausdruck meiner eigenen Erfahrungen und entsprach meinem Wunsch, die Praxis des Zen weiterzugeben.

 

Wenn wir in einem einzigen Augenblick zur Essenz des Lebens erwachen, geschieht Weitergabe der Praxis auf völlig natürliche und gelöste Weise.